Ist eine Webseite erst einmal erstellt, dann stellt sich schnell die Frage: Wie gut ist denn meine Webseite? Die meisten Webmaster haben ja ein bisschen mehr mit der Seite vor. Das Ziel ist meistens “Geld verdienen”, egal auf welche Art und Weise. Und dazu bedarf es an Lesern und Traffic. Möglichkeiten für die Webseitenbewertung gibt es viele, die zwei wohl bekanntesten Rankings sind der Google Pagerank und das Alexa Ranking. Und weil aller guten Dinge drei sind, stelle ich heute noch das Tool von seitwert.de vor.
Der Google Pagerank
Dies ist wohl die bekannteste und gleichzeitig umstrittenste Bewertung. Der Pagerank (PR) bewertet die Linkpopularität einer Seite auf einer Skala von 0 bis 10. Die Bewertung ergibt sich vereinfacht ausgedrückt aus der Anzahl und der Qualität der eingehenden Links. Wer mehr zum Pagerank-Algorithmus wissen möchte, dem empfehle ich den Pagerank Beitrag auf Wikipedia. Der Pagerank ist in der Google Toolbar als grüner Balken zu sehen. Intern aktualisiert Google den Pagerank ständig, den öffentlich sichtbaren PR aber eher selten. Mittlerweile hat der PR in SEO-Kreisen an Bedeutung verloren. Hier werden eher andere Webseitenbewertungs-Methoden bevorzugt. Viele Internetbenutzer schauen aber trotzdem gerne auf den PR und ein langer grüner Balken kann nicht schaden.
Weiterführende Artikel zum Thema Pagerank:
Das Alexa Ranking
Dieses Ranking schaue ich mir für meine Seite gerne an, weil es steigt und steigt
. Die Bewertung basiert im Gegensatz zum Google Pagerank auf die Besucherzahlen. Nach Eingabe der Domain erhält man auf www.alexa.com einen globalen und einen landesspezifischen Traffic Rank und eine Anzahl an eingehenden Links, die auch aufgelistet werden können. Für höher platzierte Seiten liefert Alexa eine Vielzahl an Statistiken z.B. bezüglich Traffic, Suchanfragen, Pageviews oder Reichweite. Auch diese Webseitenbewertung ist sehr beliebt, vor allem um potentielle Werbepartner zu beeindrucken. Allerdings habe ich öfters schon gelesen, die Zahlen seien aufgrund der Art der Datenerhebung unzuverlässig. Für einen groben Vergleich mit anderen Webseiten genügt es trotzdem.
Webseitenbewertung von seitwert.de
Eine ganz andere Bewertung bekommt der Webmaster auf seitwert.de*. Hier werden Punkte von 0 bis 100 vergeben, wobei sechs verschiedene Hauptkriterien untersucht werden. Das Ganze sieht dann wie im folgenden Bild aus:
Die einzelnen Bereiche lassen sich ausklappen und dahinter verbirgt sich eine Menge an Informationen:
- Gewichtung bei Google: Google Backlinks, Google Pagerank und Platzierung in den Google-Suchergebnissen
- Gewichtung bei Yahoo: Yahoo-Backlinks und Platzierung in den Yahoo-Suchergebnissen
- Externe Wertungen: die Alexa Zahlen, Daten zu Google Trends und zu der Domain-Authorität
- Technische Details: Qualität des Quellcodes, Analyse der Metadescription und des Seitentitels
- Social Bookmarks: RSS Abonnenten und Einträge in Social Bookmarks
- Sonstiges: Domain-Alter, Referenzierung in Wikipedia und im DMOZ-Verzeichnis
Damit lässt sich doch einiges anfangen. Also ran ans Punktesammeln. Am schnellsten und einfachsten können meiner Meinung nach Mängel bei den technischen Details behoben werden. Da habe ich in sehr kurzer Zeit fast die maximale Punktezahl erreicht. Mehr dazu in Kürze.
*Affiliate Link
Werbung
Weitere top Beiträge
- » Der Keyword-Effizienz-Index: lohnt sich ein Keyword für die Optimierung?
- » Google+-SEO - fette Backlinks aus dem Google+-Profil
- » Wir haben Rankpanel, das neue kostenlose SEO Tool, ausprobiert und für gut befunden!
- » Der OVI-Index und meine Google-Besucher
- » Besseres Ranking bei Google ohne aktives Linkbuilding



Hi,
ein lesenswerter Artikel und mir geht es so, dass ich mir nur noch hin und wieder diverse Webanalyse-Stats anschaue. Früher wart man irgendwie so richtig scharf drauf, hat beinah schon tagtäglich GWT aufgerufen und Seitwert-Charts gecheckt. Ich finde, dass Seitwert.de nach wie vor ein guter Dienst für die Webanalyse einer Webseite ist, zumindest um einen grundlegenden Überblick über den Zustand einer Webseite zu erhalten.
Mir sind noch ein paar andere wie Webmastercoffee, Seitenreport, Seittest und Nibbler bekannt. Damit lassen sich ebenfalls ein paar Fakten aufstellen. Alles in allem hat es sich nicht ändert, sodass man als Erstes immer noch auf den Pagerank und die Alexa-Stats schaut. Mit diesen beiden Bewertungskriterien lässt es sich bei Seitwert.de ganz gut punkten.
Technischerseits muss es auch stimmen, um bei den erwähnten Webanalyse-Tools nach vorne zu kommen. Das Schwierigste bei der Analyse-Geschichte ist meiner Ansicht nach, die Präsenz, die Popularität einer Webseite in den Suchmaschinen und den Social Networks zu erhöhen. Es braucht viel Geduld und noch mehr Zeit
.
Hallo,
wie können solche bedeutenden Analysetools wie
http://nibbler.silktide.com/ oder
http://www.rankflex.com/de/
ungenannt bleiben.
Gruß
Sabrina
@Sabrina Danke für den Hinweis, die werde ich mir mal anschauen!
Grüße!