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Warum viele Existenzgründer scheitern – die 10 häufigsten Gründe

Von am 27. Jul 2012 in Online Marketing | 4 Kommentare

Geschäftsideen.de LogoSein eigener Chef zu sein, den Traum haben viele. Ihn zu verwirklichen, dazu gehört eine ganze Portion Mut und Risikobereitschaft. Denn auch wenn es sich noch so schön anhört selbständig zu sein, einfach ist es nicht. Die meisten Existenzgründer scheitern in den ersten Jahren, viele sogar in den ersten Monaten.

Viele Gründer sind zu Beginn euphorisch und so von ihrer Idee überzeugt, dass sie ganz vergessen, sich mit den möglichen Risiken auseinanderzusetzen. Ein Gewerbe ist ja schnell angemeldet, die Kosten hierfür sind gering, mit 50€ ist man schon dabei. Das Finanzamt schickt uns eine Umsatzsteueridentifikationsnummer und schon dürfen wir als Unternehmer tätig werden.

Ein Businessplan wird zwar empfohlen, notwendig ist er aber nicht und ein Garant für den Erfolg ist er ebenfalls nicht. Die Euphorie hält eine Zeit lang an, doch irgendwann kommt bei vielen der Punkt an dem es heißt: es geht so nicht mehr weiter. Die Geschäftsidee war vielleicht genial, nur konnten wir leider nicht genug Menschen davon überzeugen unser Produkt zu kaufen oder unsere Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Das zu Beginn da gewesene Eigenkapital ist nicht nur schon längst ausgegeben, wir haben auch noch eine Menge Schulden.

Diese 10 Risiken sollte jeder Existenzgründer kennen

Dass es nicht so enden wird, dessen kann sich kein Unternehmer sicher sein, aber etwas reduzieren, lässt sich die Wahrscheinlichkeit zu scheitern schon, und zwar indem man sich mit den möglichen Fehlern und Risiken befasst und sich noch vor der Existenzgründung darüber informiert. Die nötigen Informationen hat das Portal Geschäftsideen.de, das wir hier im Blog schon einmal vorgestellt haben, in dem Artikel “10 Gründe für das Scheitern von Existenzgründern zusammengestellt und erläutert. Kurz zusammengefasst führen folgende häufige Fehler zum Aus:

  1. Zu wenig Eigenkapital von dem man leben kann bis die Geschäfte laufen
  2. Die Finanzierung wurde zu knapp kalkuliert und die Bank will nicht noch mehr Kredit gewähren
  3. Fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse die dazu führen, dass Risiken nicht oder zu spät erkannt werden
  4. Der Businessplan fehlt oder ist mangelhaft
  5. Unzureichendes Marketing: in der Regel kommen die Kunden nicht von selbst, die Produkte und Dienstleistungen müssen beworben werden
  6. Die Familie ist nicht bereit, die Selbständigkeit zu unterstützen
  7. Die Geschäftsidee wird besser eingeschätzt als sie ist und es werden anfangs zu hohe Ausgaben getätigt in Erwartung baldiger hoher Einnahmen
  8. Streit unter den Gründern, wenn es sich nicht um ein Einzelunternehmen handelt
  9. Beschränkung auf ein einziges Produkt, das eventuell irgendwann nicht mehr gefragt ist
  10. Sonstige unvorhersehbare Risiken

Fazit

Auch wenn man wie hier beschrieben sehr vieles falsch machen kann, sollten wir uns nicht davon entmutigen lassen. Im Gegenteil: wir kennen jetzt die Probleme und sind uns dessen bewusst und dem Erfolg ein gutes Stück näher. Wer noch nicht den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat, aber mit dem Gedanken spielt es zu tun und noch auf der Suche nach einer passenden Geschäftsidee ist, findet auf geschäftsideen. de einen kostenlosen Test, der am Ende ein paar Geschäftsideen-Vorschläge liefert, abgestimmt auf die Fähigkeiten und Interessen der jeweiligen Person.

Dieser Artikel erfolgte in Auftragsarbeit.


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    4 Kommentare

  1. Gute Auftragsarbeit – ich denke, es gibt auch Sicherheit, wenn man über ein zweites Standbein verfügt. Alles auf eine Karte zu setzen ist immer riskant! Warum gleich den Job aufgeben oder das gesamte Kapital einsetzen? Bei “Online-Geschäften” ist eine konservative Planung meist die bessere Variante. Andererseits kenne ich einige Beispiele, von erfolgreichen Unternehmen, die im ersten Anlauf eine derbe Pleite hinnehmen mussten, dann einen zweiten, noch riskanteren Start (neuer Firmeninhaber, neues Fremdkapital) gewagt haben und schließlich erfolgreich waren. Manchmal lohnt es, für seinen Traum zu kämpfen und alles zu investieren…

    Günter

    27. Juli 2012

  2. 11. Grund
    Es gibt von alles zuviel, jede Branche hat kaum Marge und trotzdem müssen die Leute die gleiche Tätigkeit neu gründen die es unten um die Ecke bereits drei mal gibt. Es gibt kaum neue Ideen, die sich in der Regel immer durchsetzen.

    noteboox.de

    19. August 2012

  3. Auch wenn ein Risiko bei der Existenzgründung besteht, häufig ist das auch der Ausweg aus Arbeitslosigkeit. Zudem würde man es sich wohl später ewig vorwerfen es nicht wenigstens versucht zu haben. Der Traum sein eigener Chef zu sein muß ja nicht unbedingt einer bleiben. :)

    Seomarketing-Hannover

    29. August 2012

  4. Sehr guter Artikel. Zu den unter 10. benannten “sonstigen Risiken” können namentlich auch noch benannt werden:
    a) Eigene Persönlichkeit zur Führung eines Unternehmens wurde überschätzt
    b) Fehlende oder unzureichende Konkurrenzanalyse
    c) Fehlende Anmeldungen und/oder Genehmigungen!

    Martin Zimdars

    31. Oktober 2012

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