Hallo. Mein Name ist Marietta Herzberger und ich bitte Sie, mich durchaus nicht ernst zu nehmen!
Denn genau das tue ich auch nicht. Generell meine ich, dass sich der Mensch sowieso viel zu ernst nimmt. Stimmen raunen, dies würde mit zunehmendem Alter abnehmen. Das gibt Hoffnung.
Ein wenig über mich
Selbst mit Mitte Vierzig fällt es mir schwer, nicht albern zu sein. Und das trotz Zornesfalte zwischen den Augen. Mein geduldigster Mann von Allen hat mich vor 18 Jahren so kennen gelernt, unser pubertierender Nachwuchs hat meinen Humor geerbt und der familieneigene Hund ist leicht verrückt. Dies ohne auf Details einzugehen. Wenn ich schreibe, dann abends, am Wochenende oder in der Nacht. Tagsüber pflege ich meinem recht zahlenlastigen Beruf nachzugehen, der mich in dieser Zeit ebenfalls voll ausfüllt und weder etwas mit kreativen Wortspielereien noch mit Humor zu tun hat. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass ich eine gut funktionierende Work-Life-Balance lebe.
Ansonsten liebe ich Baumärkte und Zitronenblau, verabscheue Bügelwäsche und Weicheier.
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Warum ich schreibe?
Weil ich es schon immer tue. Meine Mutter meinte, ich wäre mit einem Stift auf die Welt gekommen. Ich fürchte, das stimmt nicht so ganz. Es sind die Beobachtungen, die Skurrilitäten des Lebens und die Erkenntnis, dass Humor eine unerlässliche Zutat zur Suppe des Seins darstellt.
Es freut mich, wenn meine Texte gelesen werden, ein Nicken hervorlocken: „Kenn ich! Kenn ich!“, oder auch in einem Schenkelklopfer, einem Grinsen oder einem Seufzer „Oh ja, wie wahr“ münden.
Über was und wie schreibe ich?
Nun, über alles das, was meinen Weg kreuzt und dabei einen Funken hinterlässt. Menschen, Begebenheiten, Gedanken. Da mein Berufsleben eher von sehr ernsthaftem Zahlenwerk geprägt ist und ich mich seit einiger Zeit im schönsten Hamsterrad der Welt – der Familie plus Hund – befinde, nehme ich das Leben gerne auf die Schippe und lache mir eins. Das schreibe ich dann auf und wünsche mir, andere lachen einfach mit und nehmen das Leben nicht ganz so ernst.
Ja, das war es eigentlich schon. Ach nein, doch nicht. Ich habe zwei Bücher geschrieben. Das erste mit dem Titel „All unsere Männer“ und das Zweite für meine Tochter „Die kleine Prinzessin“, welches ich selbst über BOD verlegt habe, weil es ein Geschenk an meine Tochter war. Denn der Verlag, der mein erstes Buch veröffentlichte, musste ein halbes Jahr später in die Insolvenz. Mein Mann behauptet frech: „Die mussten ja auch unbedingt dein Buch veröffentlichen.“. Das meine ich mit Humor.
Nun, treten Sie ein, lächeln Sie mit und haben Sie Spaß.
Ihre Marietta Herzberger
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Ist gut geschrieben und dein Blog ist auch lustig. Das mit dem Kinder kriegen kenn ich von meiner Nachbarin. Die kleine ist jetzt 1 Jahr als und beim letzten gespräch meinte sie noch “Lass dir Zeit, Lass dir viel viel Zeit!!!!”
Danke, Tina
Wäre schön, wenn du regelmäßige Leserin würdest. Und netten Gruß an deine Nachbarin, das erste Jahr ist fast das Schlimmste
Ich finde auch, dass dein Blog sehr lustig ist. Du hast wirklich Talent zum Schreiben und schaffst es immer wieder, mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. In diesem Sinne: Vielen lieben Dank, Tina, für deine Mühen und dein anhaltendes Interesse, uns hier zu unterhalten! Mach weiter so!
Danke Markus!